20.04.2008 Fahrrad-Skulptour - Kunst im öffentlichen Raum Mannheims


Am Sonntag, dem 20.April, bei strahlendem Sonnenschein, luden die Artgenossen ein zu einer Stadtrundfahrt der etwas anderen Art. Wer an diesem Sonntag Morgen durch die Stadt schlenderte stieß auf eine Gruppe gutgelaunter Radler, die sich zum Ziel gesetzt hatte auf ihren Fahrrädern die Kunstwerke im öffentlichen Raum der Stadt zu erkunden. Unsere erste Station war das Bürogebäude der Mannheimer Versicherung. Ziemlich unbeeindruckt von der Außenfassade betraten wir das Gebäude, noch wussten wir nicht was uns dahinter erwarten würde. Doch wer die Glastüren des Versicherungsgebäudes durchquert, findet sich in einem wunderschönen grünen Garten wieder, in dem es eine Menge zu bestaunen gibt. Allein schon die Architektur an sich hätte ausgereicht uns zu begeistern, zusätzlich trafen wir auf eine Installation, die aussah wie eine Stadt aus wundersamen Türmen. Uns wurde erklärt dass der Künstler Tony Craig alte Zahnräder und ähnliches aufeinander getürmt hatte – konzeptionell in enger Zusammenarbeit mit der Mannheimer Versicherung. Danach ging es weiter über das Landesmuseum auf die Augustaanlage, wo wir von unserer Führerin Alexa Gwinner mehr zu den Kunstwerken erfuhren, an denen wir bisher immer nur achtlos vorbei gefahren waren. Nach einem Abstecher zum Mannheimer Kunstverein, wo wir die „Mannheimer Himmelskugel“ des Künstlers Prof. Dr. Mo Edoga und weitere Skulpturen bewundern konnten, ging es zurück zur Kunsthalle, wo wir unsere Entdeckungsreise mit Kaffee und Kuchen ausklingen ließen. Wir waren alle erstaunt, was wir in Mannheim bisher alles übersehen hatten und eines ist sicher: Jeder, der an dieser Fahrradtour teilgenommen hat sieht Mannheim jetzt mit etwas anderen Augen!



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